Wann KI-Antworten Anbieter nennen: ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google im Vergleich
Wer in einer KI-Antwort empfohlen werden will, muss zuerst wissen, bei welchen Fragen die KI überhaupt jemanden empfiehlt. Wir haben dieselben 873 echten Suchanfragen aus Österreich in vier KI-Diensten gestellt, gezählt, wie oft konkrete Anbieter genannt werden, und geprüft, welche Rolle das Google-Ranking für die zitierten Quellen spielt.
Das Wichtigste in Kürze
- ChatGPT nennt am häufigsten Anbieter: bei rund 53 % aller untersuchten Suchanfragen, bei Suchen nach einem Anbieter oder Produkt sogar bei rund 85 %.
- Gemini und Perplexity liegen bei rund 37 und 36 %, die Google KI-Übersicht bei rund 26 %.
- Google zeigt bei Anbieter-Suchen oft gar keine KI-Übersicht (in rund 57 % der Fälle). Erscheint sie, nennt sie in rund 74 % der Fälle Anbieter.
- Bei Wissensfragen nennen alle vier Dienste nur selten Anbieter. Dort geht es darum, als Quelle zitiert zu werden, nicht empfohlen.
- Das Google-Ranking zählt auch in der KI. Eine Website auf Platz 1 bis 3 wird rund 3,8-mal so oft in der Google KI-Übersicht als Quelle zitiert wie eine auf Platz 4 bis 10, in ChatGPT rund 3,7-mal so oft.
- Bei rund 35 % der Suchanfragen nennt keiner der vier Dienste einen Anbieter, nur bei rund 9 % tun es alle vier.
Die Frage hinter der Analyse
Ein Unternehmen kann in einer KI-Antwort nur genannt werden, wenn die KI bei dieser Frage überhaupt Anbieter nennt. Viele Messungen der KI-Sichtbarkeit zählen, wie oft eine Marke vorkommt. Sie zeigen aber nicht, ob die Frage dafür überhaupt geeignet war. Eine KI, die eine Wissensfrage mit einer Erklärung beantwortet, empfiehlt niemanden, egal wie gut eine Website ist.
Wir haben deshalb eine einfache Frage gestellt: Bei wie vielen echten Suchanfragen nennt eine KI konkrete Unternehmen, Shops, Marken oder Produkte, die man auswählen, kaufen, buchen oder kontaktieren kann? Und unterscheidet sich das zwischen ChatGPT, Gemini, Perplexity und der KI-Übersicht in der Google-Suche?
Das Ergebnis je Dienst
ChatGPT nennt bei rund der Hälfte aller Suchanfragen konkrete Anbieter, die Google KI-Übersicht nur bei rund einem Viertel. Gemini und Perplexity liegen dazwischen und unterscheiden sich kaum.
Die Unterschiede sind kein Zufall. Wir haben jede Suchanfrage in allen vier Diensten gestellt und paarweise verglichen. ChatGPT nannte bei 171 Suchanfragen Anbieter, bei denen Perplexity keine nannte, umgekehrt nur bei 24. Zwischen ChatGPT und Gemini war das Verhältnis 153 zu 42. Der kleinste Unterschied besteht zwischen Gemini und Perplexity, ist aber ebenfalls deutlich.
Wenn die Dienste Anbieter nennen, dann oft mehrere: ChatGPT und Perplexity nennen in rund der Hälfte ihrer Antworten drei oder mehr Anbieter, Gemini in rund einem Drittel, die KI-Übersicht in rund einem Viertel.
Google: oft keine Übersicht, dann aber mit Anbietern
Bei Suchen nach einem Anbieter zeigt Google in den meisten Fällen gar keine KI-Übersicht. Bei Wissensfragen erscheint sie dagegen fast immer. Das ist genau umgekehrt zu dem, was man für Unternehmen erwarten würde.
Für Anbieter-Suchen heißt das: Bei mehr als der Hälfte dieser Suchen entscheidet weiter das klassische Ranking, ob jemand gefunden wird. Erscheint aber eine KI-Übersicht, nennt sie in rund drei von vier Fällen konkrete Anbieter. Wer dort fehlt, fehlt sichtbar ganz oben.
Bei Wissensfragen ist es umgekehrt: Die Übersicht ist fast immer da, empfiehlt aber nur selten jemanden. Hier verliert eine Website eher Klicks, als dass sie genannt werden könnte. Wie stark sich das auf die Klicks auswirkt, haben wir in der Studie zum KI-Modus in Österreich gemessen.
Gemini ist nicht dasselbe wie die KI-Übersicht. Beide stammen von Google, Gemini antwortet aber immer und nennt deutlich öfter Anbieter. In einem Vorversuch haben wir außerdem gesehen, dass die Gemini-Schnittstelle für Entwickler noch einmal anders antwortet als die Gemini-Website. Gemessen haben wir deshalb die Website, so wie sie Nutzerinnen und Nutzer sehen.
Die Art der Frage entscheidet
Ob eine KI Anbieter nennt, hängt viel stärker von der Art der Frage ab als vom Thema. Wir haben jede Suchanfrage einer von vier Fragearten zugeordnet:
Wer etwas kaufen, buchen oder beauftragen will, etwa „X in Ihrer Stadt“ oder „X kaufen“.
Fragen nach Kosten, Preisen und Gebühren, etwa „was kostet X“.
Fragen nach dem Besten oder nach Unterschieden, etwa „X oder Y“ oder „bestes X“.
Wissensfragen, Erklärungen und Anleitungen, etwa „wie funktioniert X“.
| Frageart | ChatGPT | Gemini | Perplexity | Google KI-Übersicht |
|---|---|---|---|---|
| Anbieter oder Produkt finden | 85 % | 54 % | 61 % | 32 % |
| Preis und Kosten | 55 % | 44 % | 31 % | 39 % |
| Vergleich und Auswahl | 39 % | 34 % | 31 % | 28 % |
| Wissen und Anleitung | 22 % | 19 % | 12 % | 18 % |
Bei Suchen nach einem Anbieter oder Produkt nennen alle vier Dienste am häufigsten konkrete Namen, ChatGPT fast immer. Bei Wissensfragen tun es alle selten. Bei Preis- und Vergleichsfragen liegen die Dienste weiter auseinander: Hier nennt ChatGPT deutlich öfter Anbieter als Perplexity.
Wie stark die Antworten schwanken
Dieselbe Frage bringt nicht immer dasselbe Ergebnis, am stärksten schwankt die Google KI-Übersicht. Wir haben rund 90 Suchanfragen je Dienst dreimal gestellt.
Bei der KI-Übersicht ändert sich bei rund drei von zehn Suchanfragen, ob überhaupt Anbieter genannt werden, teils weil die Übersicht einmal erscheint und einmal nicht. Eine einzelne Stichprobe sagt deshalb wenig aus. Für belastbare Aussagen über die eigene Sichtbarkeit braucht es mehrere Messungen je Frage und einen Anteil statt eines Ja oder Nein.
Hilft ein gutes Google-Ranking, in KI-Antworten zitiert zu werden?
Ja, deutlich. Wer in der normalen Google-Suche auf Platz 1 bis 3 steht, wird in der Google KI-Übersicht in rund 50 % der Fälle als Quelle verlinkt, auf Platz 4 bis 10 nur in rund 13 %. Bei ChatGPT ist der Abstand ähnlich groß, auf niedrigerem Niveau. Perplexity hängt am wenigsten vom Google-Ranking ab.
Dafür haben wir zu jeder Suchanfrage zum selben Zeitpunkt auch die normalen Google-Ergebnisse erfasst und geprüft, welche dieser Websites die KI-Antwort als Quelle verlinkt.
| Platz in Google | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Google KI-Übersicht | 68 % | 48 % | 33 % | 20 % | 15 % | 14 % | 13 % | 7 % | 8 % |
| ChatGPT | 30 % | 18 % | 12 % | 10 % | 7 % | 4 % | 6 % | 3 % | 3 % |
| Perplexity | 36 % | 27 % | 23 % | 23 % | 19 % | 16 % | 13 % | 15 % | 16 % |
Drei Zahlen zeigen, wie eng der Zusammenhang ist. In der Google KI-Übersicht stammen rund 81 % der verlinkten Quellen aus den Top 10 derselben Suche, und rund 87 % der Übersichten verlinken mindestens eine Website von Platz 1 bis 3. In ChatGPT stammen rund 40 % der Quellen aus den Google-Top-10, in Perplexity nur rund 23 %. Perplexity zieht also viele Quellen heran, die bei Google gar nicht auf der ersten Seite stehen.
Ist das nur ein Effekt großer Websites? Nein. Wir haben drei Gegenproben gemacht. Ohne die 20 häufigsten Websites bleibt der Abstand fast gleich. Er zeigt sich in allen vier Fragearten. Und wir haben dieselbe Website mit sich selbst verglichen: Steht sie bei einer Suche oben und bei einer anderen weiter unten, wird sie oben deutlich öfter zitiert, in der KI-Übersicht im Mittel um 29 Prozentpunkte (313 Websites, Zufall praktisch ausgeschlossen). Bei ChatGPT und Perplexity ist dieser Unterschied kleiner, aber ebenfalls gesichert.
Eine Einschränkung bleibt: Die Messung zeigt einen Zusammenhang, keinen Beweis für Ursache und Wirkung. Möglich ist auch, dass Google und die KI dieselben Eigenschaften einer Seite schätzen. Für die Praxis ändert das wenig. Wer bei Google weit oben steht, hat auch in KI-Antworten die besten Chancen, als Quelle zu erscheinen. Wie man darüber hinaus in ChatGPT sichtbar wird, zeigt unser Ratgeber zu ChatGPT.
Was andere Studien zeigen
Bisherige Studien messen mit selbst formulierten Prompts und meist in den USA. Unsere Messung nutzt echte Suchanfragen aus Österreich und trennt die Google KI-Übersicht von Gemini.
| Studie | Ansatz | Ergebnis |
|---|---|---|
| BrightEdge (2025) | Zehntausende eigens formulierte Prompts, USA; ChatGPT, KI-Übersicht und KI-Modus | KI-Übersichten nennen im Schnitt die meisten Marken je Antwort; die Dienste empfehlen bei rund 62 % der Fragen unterschiedliche Marken. |
| DEJAN | Fester Prompt, der ausdrücklich nach Marken fragt, bis zu 100 Wiederholungen | Misst, welche Marken genannt werden, wenn man danach fragt. Betont, dass einzelne Antworten schwanken. |
| Atziry (diese Analyse) | 873 echte Suchanfragen aus Österreich, unverändert gestellt; vier Dienste, Gemini getrennt von der KI-Übersicht | Misst, ob eine KI von sich aus Anbieter nennt. ChatGPT am häufigsten, KI-Übersicht am seltensten, weil sie bei Anbieter-Suchen oft fehlt. |
Unser Ergebnis widerspricht BrightEdge nicht. Dort wurde nur gezählt, wenn eine Antwort erschien. Bei uns zählen auch die vielen Suchen, bei denen Google gar keine KI-Übersicht zeigt. Wird sie gezeigt, nennt sie auch bei uns oft Anbieter.
Was Sie jetzt tun können
Messen Sie Ihre KI-Sichtbarkeit nur bei Fragen, bei denen eine KI überhaupt jemanden empfiehlt. Alles andere verwässert die Zahlen.
- 1Die richtigen Fragen auswählen
Nehmen Sie die echten Suchanfragen Ihrer Kunden aus der Search Console und prüfen Sie, bei welchen eine KI Anbieter nennt. Erfundene Prompts treffen oft Fragen, bei denen niemand empfohlen wird.
- 2Jeden Dienst einzeln messen
ChatGPT, Gemini, Perplexity und die Google KI-Übersicht verhalten sich unterschiedlich. Eine gute Position in einem Dienst sagt wenig über die anderen.
- 3Mehrfach messen
Stellen Sie jede Frage mehrmals und werten Sie den Anteil aus, in dem Sie genannt werden. Besonders bei der Google KI-Übersicht ist eine einzelne Messung zu unsicher.
- 4Das Google-Ranking weiter ausbauen
Bei Anbieter-Suchen zeigt Google oft keine KI-Übersicht, dort entscheidet weiter die normale Suche. Und wo eine KI antwortet, werden Websites auf Platz 1 bis 3 rund 3,8-mal so oft als Quelle zitiert wie Websites weiter unten. Klassisches SEO bleibt damit die Grundlage, um in KI-Antworten aufzutauchen.
Bei welchen Ihrer Suchanfragen werden Anbieter empfohlen?
Wir werten Ihre Search-Console-Daten aus und zeigen, bei welchen echten Fragen Ihrer Kunden eine KI Anbieter nennt und ob Sie dabei sind.
So haben wir gemessen
Wir haben echte Suchanfragen unverändert in vier Dienste eingegeben und die Antworten von einem zweiten KI-Modell einordnen lassen, mit Handprüfung.
- Suchanfragen: Zufällige Auswahl aus echten Suchanfragen in der Google Search Console, gestellt von Menschen, Schwerpunkt Österreich, ab drei Wörtern. Je Frageart rund 220 Suchanfragen; die Gesamtwerte sind nach der tatsächlichen Häufigkeit der Fragearten gewichtet.
- Datenschutz: Berücksichtigt sind nur Suchanfragen, die bei mindestens drei verschiedenen Websites vorkommen, ohne Firmen-, Marken- oder Personennamen. Wir nennen in diesem Artikel keine einzige Suchanfrage aus den Daten, auch keine Themen oder Branchen, damit nichts auf einzelne Websites zurückführbar ist.
- Dienste: ChatGPT und Gemini über die öffentlichen Websites ohne Anmeldung, die KI-Übersicht in der echten Google-Suche mit Standort Österreich, Perplexity über die Schnittstelle mit einer neutralen Vorgabe (Antwort auf Deutsch, Bezug Österreich, Quellen angeben). Keine Eingabe enthält einen Hinweis auf Marken oder Anbieter.
- Einordnung: Ein zweites KI-Modell hat jede Antwort beurteilt: Nennt sie mindestens ein konkretes Unternehmen, einen Shop, eine Marke oder ein Produkt als Option zum Auswählen? Namen, die nur als Quelle erscheinen, zählen nicht. 60 Antworten haben wir vollständig von Hand gelesen: 57 stimmten überein, 3 waren Grenzfälle mit einer einzelnen Nennung nebenbei.
- Abgleich mit Google: Für jede Suchanfrage haben wir zum selben Zeitpunkt die ersten zehn normalen Google-Ergebnisse erfasst und auf Ebene der Website mit den Quellen-Links der KI-Antwort verglichen. Die Gemini-Website lieferte in unserer Erfassung keine Quellen-Links und fehlt deshalb in diesem Teil. Bei ChatGPT enthalten nicht alle Antworten Quellen-Links; gezählt sind nur Antworten mit Links.
- Statistik: Bereiche als 95-%-Bootstrap über die Suchanfragen, je Frageart als Wilson-Intervall. Unterschiede zwischen Diensten haben wir gepaart getestet, also jede Suchanfrage mit sich selbst verglichen.
Grenzen: Eine Momentaufnahme vom 17. Oktober 2026. KI-Antworten ändern sich laufend. ChatGPT und Gemini haben wir ohne Anmeldung und ohne Verlauf gemessen; mit persönlichem Verlauf können Antworten anders ausfallen. Die Suchanfragen sind keine Zufallsauswahl aller Suchen in Österreich, sondern stammen von den Websites in unseren Daten. Kurze Suchbegriffe aus ein oder zwei Wörtern sind nicht enthalten.
Daten zum Download
Alle Zahlen dieser Analyse gibt es als CSV-Dateien. Sie enthalten nur zusammengefasste Anteile, keine Suchanfragen und keine Antworttexte.
ki-anbieter-je-dienst.csvJe Dienst und FrageartAnteil der Antworten mit konkreten Anbietern und Anteil mit KI-Antwort, je Dienst und Frageart, mit 95-%-Bereich.ki-anbieter-je-frageart.csvZitiert als Quelle je Google-PlatzAnteil der Websites je Platz 1 bis 9 der normalen Google-Suche, die in der KI-Antwort als Quelle verlinkt sind, je Dienst, mit 95-%-Bereich.ki-zitiert-je-google-platz.csvWiederholungsmessungAnteil der Suchanfragen, bei denen drei Durchläufe gleich entschieden haben, ob Anbieter genannt werden.ki-anbieter-wiederholung.csvLizenz: CC BY 4.0. Bitte nennen Sie als Quelle „Atziry“ mit Link auf diese Seite.
Häufige Fragen
Wie oft nennen KI-Antworten konkrete Anbieter?
Das hängt stark vom Dienst ab. ChatGPT nennt bei rund 53 % der untersuchten Suchanfragen konkrete Anbieter, Gemini bei 37 %, Perplexity bei 36 % und die Google KI-Übersicht bei 26 %. Bei Suchen nach einem Anbieter oder Produkt sind es bei ChatGPT sogar rund 85 %.
Zeigt Google bei jeder Suche eine KI-Übersicht?
Nein. In unserer Messung erschien bei rund 67 % der Suchen eine KI-Übersicht. Bei Wissensfragen waren es rund 89 %, bei Suchen nach einem Anbieter nur rund 43 %. Erscheint sie bei einer Anbieter-Suche, nennt sie allerdings in rund 74 % der Fälle konkrete Anbieter.
Ist ein Gemini-Ergebnis dasselbe wie die Google KI-Übersicht?
Nein. Beide stammen von Google und nutzen Gemini-Modelle, verhalten sich aber unterschiedlich. Gemini antwortet immer und nennt deutlich öfter Anbieter als die KI-Übersicht in der Suche. Wer nur eines davon misst, sieht nur einen Teil.
Hilft ein gutes Google-Ranking, um in KI-Antworten zitiert zu werden?
Ja. Eine Website auf Platz 1 bis 3 der Google-Suche wird in der Google KI-Übersicht in rund 50 % der Fälle als Quelle verlinkt, auf Platz 4 bis 10 in rund 13 %. In ChatGPT ist das Verhältnis ähnlich (rund 20 zu 5 %). Perplexity hängt am wenigsten vom Google-Ranking ab.
Wie erhöht man die Zitierungsrate in ChatGPT, Perplexity und der Google KI-Übersicht?
Die stärkste Stellschraube in unseren Daten ist das Google-Ranking: Websites auf Platz 1 bis 3 werden in der KI-Übersicht und in ChatGPT rund 3,8- bzw. 3,7-mal so oft zitiert wie Websites auf Platz 4 bis 10. Perplexity zitiert häufiger auch Seiten außerhalb der Top 10. Messen Sie die Zitierungsrate je Dienst und nur bei Fragen, bei denen die KI überhaupt Quellen oder Anbieter nennt.
Welche Kennzahlen eignen sich, um KI-Sichtbarkeit zu messen?
Sinnvoll sind drei Kennzahlen je Dienst: der Anteil der Fragen, bei denen Sie als Anbieter genannt werden, der Anteil, bei dem Ihre Website als Quelle verlinkt ist, und beides nur gezählt über Fragen, bei denen die KI überhaupt Anbieter oder Quellen nennt. Weil Antworten schwanken, sollte jede Frage mehrmals gemessen werden.
Wie verlässlich ist eine einzelne Messung?
Nur eingeschränkt. Stellt man dieselbe Frage dreimal, entscheidet ChatGPT in rund 93 % der Fälle jedes Mal gleich, die Google KI-Übersicht nur in rund 71 %. Für belastbare Aussagen braucht es mehrere Messungen je Frage.
Was heißt das für meine Website?
Prüfen Sie zuerst, welche Ihrer Suchanfragen überhaupt eine Empfehlung auslösen. Nur dort können Sie in einer KI-Antwort genannt werden oder fehlen. Bei Wissensfragen geht es dagegen darum, als Quelle zitiert zu werden, nicht als Anbieter empfohlen.
Darf ich die Zahlen verwenden?
Ja. Die Daten stehen unter der Lizenz CC BY 4.0. Sie dürfen sie frei verwenden, auch kommerziell, wenn Sie „Atziry“ als Quelle nennen und auf diese Seite verlinken.
Quellen: Atziry (eigene Messung), BrightEdge über Search Engine Land, DEJAN.
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